Satzung des TSV 1920 Hintersteinau e.V.

Im Folgenden die Satzung des TSV 1920 Hintersteinau. Zuletzt geändert am 17. Juni 2014.

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Satzung

für den Turn- und Sportverein „ TSV 1920 Hintersteinau“

 

§ 1 – Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „TSV 1920 Hintersteinau“. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Schlüchtern unter der Nummer 190 eingetragen.

§ 2 – Zweck und Aufgaben des Vereins

(1)    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.  Der Verein hat insbesondere den Zweck, seinen Mitgliedern Möglichkeit zum Sport treiben auf der Grundlage des Amateurgedankens und der Freiwilligkeit unter Ausschluss von parteipolitischen, konfessionellen, rassischen und beruflichen Gesichtspunkten zu bieten. Dabei soll insbesondere die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert eingeräumt bekommen. Aufgabe des Vereins ist es in diesem Zusammenhange, den Jugendlichen eine pädagogische ausgewiesene sportliche Erziehung zukommen zu lassen.

(2)    Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

(3)    Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4)    Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Das Nähere regelt die Satzung.

(5)    Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Hessen e.V.  und erkennt vorbehaltlos die Hauptsatzung des Bundes und seiner Fachverbände an.

(6)    Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 – Geschäftsjahr

(1)    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 - Mitgliedschaft

(1)    Der Verein hat

  1. Ordentliche Mitglieder
  2. Ehrenmitglieder oder
  3. Jugendmitglieder

(2)    Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die bereit sind, die Ziele des Vereins und dieser Satzung vorbehaltlos zu unterstützen. Ordentliche Mitglieder müssen voll geschäftsfähig sein. Für ordentliche Mitglieder gelten die Bestimmungen der §§ 104 ff. BGB.

(3)    Zu Ehrenmitgliedern können Personen durch den Vereinsvorstand ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben und mindestens 25 Jahre im Verein tätig gewesen sind. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

(4)    Die Aufnahme von Jugendmitgliedern richtet sich nach den Vorschriften des Landessportbundes Hessen e.V., im Übrigen nach denen des Bürgerlichen Gesetzbuches. Die Bildung von Damen- oder Mädchenabteilungen bleibt den einzelnen Sportabteilungen alleinverantwortlich überlassen.

§ 5 – Erwerb der Mitgliedschaft

Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Der Vorstand der Abteilung, bei der die Mitgliedschaft beantragt wird, entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme. Der Vorstand der Abteilung bestätigt auf Verlangen dem Antragssteller die Aufnahme schriftlich. Für jugendliche Antragssteller gelten die Bestimmungen des § 107 BGB.

§ 6 – Beendigung der Mitgliedschaft

(1)    Die Mitgliedschaft endet

  1. durch Tod des Mitglieds,
  2. durch ordentliche Kündigung seitens des Mitglieds. Die Austrittserklärung bedarf der Schriftform und ist spätestens am 15. des Kündigungsmonats dem Abteilungsleiter zuzuleiten. Der Abteilungsleiter hat die Kündigung unmittelbar dem Schriftführer zuzuleiten. Sie wird zum Ende des Monats, in welchem die Kündigung fristgemäß erfolgt, wirksam.
  3. durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn das Mitglied trotz schriftlicher Aufforderung durch den Vereinsvorstand oder durch den Abteilungsleiter seinen allgemeinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein, insbesondere finanziellen Verpflichtungen, nicht nachgekommen ist.
  4. durch Ausschluss in Verbindung mit § 10 Abs. 2 dieser Satzung

§ 7 – Rechte der Mitglieder

(1)    Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und an den Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechts mitzuwirken. Wählbar sind nur voll geschäftsfähige Mitglieder gemäß §§ 104 ff. BGB

(2)    Das Wahlrecht beschränkt sich auf voll geschäftsfähige Mitglieder im Sinne der §§ 104 ff. BGB.

§ 8 - Pflichten der Mitglieder

(1)    Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet

  1. den Verein in seinen sportlichen Bestrebungen zu unterstützen
  2. den Anordnungen der Organe des Vereins in sportlichen oder Vereinsangelegenheiten Folge zu leisten,
  3. die Beiträge und sonstigen Verbindlichkeiten pünktlich zu bezahlen und
  4. das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln

§ 9 – Mitgliederbeiträge

(1)    Die Mitgliederbeiträge und das Eintrittsgeld werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung der einzelnen Abteilungen beschlossen, es sei denn, die Mitgliederversammlung des Gesamtvereins fällt einen eigenen Beschluss. Gleiches gilt für die Umlagen. Zur Beschlussfassung genügt die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

(2)    Es bleibt der Generalversammlung (der Mitgliederversammlung des gesamten Vereines) vorbehalten, abschließend über diese Entscheidungen der Mitgliederversammlung der einzelnen Abteilungen zu beschließen. Änderungen hinsichtlich der Beiträge sind von den jeweiligen Abteilungen 14 Tage nach Beschlussfassung schriftlich bekanntzugeben.

(3)    Die einzelnen Sportabteilungen können gesondert Eintrittsgelder für die jeweilige Sportart erheben. Über die Höhe dieser Eintrittsgelder sowie über die Gebühren für die Benutzung der Einrichtungen der betroffenen Abteilung entscheidet die Mitgliederversammlung der Abteilung mit einfacher Mehrheit.

§ 10 – Vereinsstrafen

(1)    Leichte Vergehen der Mitglieder gegen die Grundsätze sportlicher Fairness oder die Interessen des Vereins werden vom Vorstand des Vereins oder dem jeweiligen Abteilungsleiter der betreffenden Sportart durch folgende Strafen geahndet:

  1. Warnung,
  2. Verweis,
  3. Geldbuße

Die Bestrafung ist zu begründen.

(2)    Schwere Verstöße gegen die sportliche Fairness, die Interessen des Vereins oder grobfahrlässige Gefährdung des Sportbetriebes, Nichtbeachtung von Beschlüssen und Anordnungen der Vereinsorgane, Handlungen oder Unterlassungen gegen die satzungsgemäßen Ziele des Vereins sowie unehrenhaftes Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins werden von dem anwesenden ranghöchsten Vorstandsmitglied des Vereins durch Ausschluss von der Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung bestraft. Das Vorstandsmitglied, welches den Ausschluss von der Veranstaltung ausgesprochen hat, soll innerhalb von 24 Stunden den Gesamtvorstand von der Maßnahme in Kenntnis setzen und seine Anordnungen begründen. Der Vorsitzende des Vereins setzt das bestrafte Mitglied in Kenntnis.

 § 11 – Organe des Vereins

 (1)    Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand gemäß § 12 der Satzung
  2. Die Mitgliederversammlung gemäß § 13 der Satzung

§ 12 - Vorstand des Vereins

(1)    Der Vorstand besteht aus

  1. Dem 1. Vorsitzenden
  2. Dem 2. Vorsitzenden
  3. Dem Gesamtkassierer
  4. Dem Schriftführer
  5. Den Abteilungsleitern, im Falle einer Verhinderung, deren Stellvertreter, oder einer der gewählten gleichberechtigten Abteilungsleiter
  6. Dem Jugendleiter des Vereins

(2)    Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende, jeweils in Gemeinschaft mit dem Kassierer oder dem Schriftführer. Die Verhinderung muss nicht nachgewiesen werden.

(3)    Der Vorstand und die übrigen Organe des Vereins sind alle zwei Jahre neu zu wählen. Die Wahl erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Wiederwahl ist zulässig. Die Mitglieder des Vorstandes können sich von keiner anderen Person vertreten lassen.

(4)    Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit. Ausgaben müssen dem Grunde nach vor ihrer Tätigung vom Gesamtvorstand genehmigt sein. Es entscheidet die einfache Mehrheit.

(5)    Der Vorstand tritt mindestens einmal im Kalendervierteljahr zusammen. Entscheidungen bedürfen der einfachen Mehrheit der Vorstandsmitglieder.  

(6)    Bleibt ein Vorstandsmitglied mindestens zwei aufeinanderfolgenden Vorstandssitzungen ohne Grund fern, kann durch eine außerordentliche Generalversammlung ein Ersatzmann gewählt werden. Über die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung entscheidet der 1. Vorsitzende.

(7)    Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte so lange bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

§ 13 – Mitglieder- oder Generalversammlung

(1)    Die Mitgliederversammlung ist oberstes Vereinsorgan. Die Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand in ortsüblicher Weise, möglichst um den Jahreswechsel, einzuberufen. Die Einberufung hat mindestens drei Wochen vor dem Versammlungstermin zu erfolgen.

(2)    Alle ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder sind teilnahmeberechtigt.

(3)    Die Tagesordnung muss folgende Punkte enthalten:

  1. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden und der Abteilungsleiter der einzelnen Sportarten, Feststellung der Mitgliederzahlen der einzelnen Abteilungen,
  2. Bericht der Kassenprüfer bzw. Kassenprüfer der Abteilungen,
  3. Entlastung des Vorstandes (nur alle zwei Jahre),
  4. Neuwahlen (Vorstand, Abteilungsleiter und 2 Kassenprüfer für den Verein)(nur alle zwei Jahre);
  5. Beschlussfassung über Anträge, die mindestens 14 Tage vorher beim 1. Vorsitzenden oder einem Abteilungsleiter schriftlich eingegangen sein müssen und mindestens 1 Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlungen den Mitgliedern bekanntgegeben sein müssen.

(4)    Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind durch den Vorstand einzuberufen, wenn

  1. Ein Drittel aller Vereinsmitglieder dies durch Unterschrift wünscht,
  2. Bei Notwendigkeit weitreichender Beschlüsse für den Verein

Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist unverzüglich, spätestens nach vier Wochen einzuberufen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Die Bestimmungen des Abs. 4 gelten in gleicher Weise für die Sportabteilungen. Dabei beschränkt sich die Wirksamkeit auf die Mitglieder der jeweiligen Abteilung.

§ 14 - Kassenprüfer

(1)    Die in der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer haben die Vereinskasse zu prüfen. Die Kassen der Abteilungen werden von deren Kassenprüfern, sofern vorhanden, geprüft. Allerdings muss der Gesamtkassenwart deren Tätigkeit ebenfalls überprüfen und unterliegt der Prüfung der Kassenprüfer des Gesamtvereins. Für jede Vorstandsperiode sind jeweils 2 Kassenprüfer zu wählen. Kassenprüfer kann kein Vorstandsmitglied sein.

§ 15 – Ausschüsse

(1)    Der Vereinsvorstand oder der Vorstand der Sportabteilung kann Ausschüsse einsetzen. Die Ausschüsse sind nicht berechtigt, Rechtsgeschäfte abzuschließen. Sie sollen den Vorstand oder den Vorstand einer Sportabteilung unterstützen und beraten.

§ 16 – Sportabteilungen

(1)    Abteilungsversammlung
Alle zwei Jahre ist von der Abteilungsversammlung ein Abteilungsvorstand zu wählen. Die Abteilungsversammlung muss mindestens einen Monat vor der allgemeinen Mitgliederversammlung des Vereins durchgeführt worden sein. Im Übrigen hat die Abteilungsversammlung über alle die Abteilung interessierenden wichtigen Fragen allein zu entscheiden.

(2)    Der Abteilungsvorstand wird von der Abteilungsversammlung gewählt. Er besteht aus einem 1. Vorsitzenden, dessen Stellvertreter, dem Kassierer, dem Jugendleiter und dem Schriftführer. Die Abteilungsversammlung ist berechtigt, zu entscheiden, statt des ersten und zweiten Vorsitzenden drei gleichgestellte Abteilungsvorsitzende zu wählen.
Weitere Mitglieder der Abteilung können für verschiedene Projekte in den Abteilungsvorstand aufgenommen werden, haben jedoch nur eine beratende, unterstützende Funktion und sind nicht stimmberechtigt.

Abteilungsvorstand ist für den jeweiligen Sportbereich und dem damit verbundenen Geschäft allein zuständig und verantwortlich.

Die einzelnen Abteilungen führen getrennte Kassen. Die Verwendung des Kassenbestandes der einzelnen Abteilungen entscheidet allein die Abteilungsversammlung. Der Kassierer der Abteilung hat jedoch einmal im Jahr einen Bericht an den Gesamtvorstand zu unterbreiten. Der Bericht ist dann alle zwei Jahre bei Entlastung des Gesamtvorstandes zur Entlastung vorzutragen.

§ 17 – Finanzen der Sportabteilungen

(1)    Die Sportabteilungen bestimmen die Höhe des Aufnahmegeldes und der Mitgliedsbeiträge. Sowohl die Mitgliedsbeiträge, als auch die Aufnahmegelder bleiben in den jeweiligen Abteilungen. Mitglieder, die in mehreren Abteilungen sind, haben nur einmal Beitrag zu leisten, dieser ist dann anteilig zwischen den Abteilungen aufzuteilen
Ausgaben des Gesamtvereins für Versicherungen, gemeinsame Veranstaltungen, Geschäftsbedürfnisse und Verfügungsmittel werden anteilig von den Abteilungen zur Verfügung gestellt.

(2)    Einnahmen aus gemeinschaftlichen Veranstaltungen oder Zuwendungen Dritter werden, wenn nicht ausdrücklich anders bestimmt ist, anteilig nach dem Stand der Mitglieder an die jeweiligen Sportabteilungen verteilt.

§ 18 – Jugendarbeit

(1)    Die einzelnen Abteilungen können Jugend- und Schülerabteilungen als Unterabteilungen bilden. Diese werden von einem von der Abteilung gewählten Jugendbetreuer/Jugendwart vertreten.

§ 19 – Ehrenmitglieder

(1)    Vereinsmitglieder, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft besteht auf Lebenszeit, wenn nicht satzungsgemäße Ausschließungsgründe vorliegen.
Ordentliche Mitglieder und Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können durch den Vereinsvorstand oder durch den betreffenden Abteilungsvorstand mit Ehrennadeln ausgezeichnet werden.

Die Ehrennadeln werden verliehen in Bronze für 25 Jahre Mitgliedschaft, in Silber für 40 Jahre Mitgliedschaft und in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft. Verdiente Personen erhalten eine besondere Ehrung.

§ 20 – Haftung

(1)    Die Haftung des Vereins richtet sich im Rahmen der Satzung nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches.

§ 21 – Auflösung des Vereins oder von Abteilungen

(1)    Die Auflösung des Vereins ist nur möglich, wenn 75 % der anwesenden Vereinsmitglieder die Auflösung in der Mitgliederversammlung beschließen oder die Mitgliederanzahl unter sieben absinkt. Wünschen mindestens drei Mitglieder das Fortbestehen des Vereins, wird eine Löschung aus dem Vereinsregister nicht beantragt. Die Mitglieder, die das Fortbestehen des Vereins wünschen, haften in diesem Falle allein für den Verein. Das Vereinsleben ruht, bis mindestens wieder sieben Mitglieder dem Verein beigetreten sind.
Löst sich der Gesamtverein auf, so fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Steinau, die verpflichtet ist, dieses Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports im Bereich der Stadt Steinau zu verwenden.

Die einzelnen Abteilungen des Vereins können sich auflösen, wenn die Mitgliederzahl der Abteilung nicht mehr als die Zahl sieben erreicht.

Das Vermögen der Abteilung, im Falle einer Auflösung, wird unter Zugrundelegung der Mitgliederanzahl auf die übrigen Mitglieder des Gesamtvereins umgelegt.
Im Übrigen kann sich die Abteilung auch selbst auflösen, wenn 75 vom Hundert der anwesenden Abteilungsmitglieder die Auflösung im Rahmen einer Mitgliederversammlung beschließen und gleichzeitig diese Abteilungsmitglieder den Austritt aus dem Gesamtverein erklären. Das Vermögen der Abteilung fällt in diesem Falle jedoch nur dann einer Nachfolgeorganisation der Abteilung zu, wenn diese einen eigenen, eingetragenen Verein gründet. Andernfalls geht das Vermögen ebenfalls an den Hauptverein.
Kosten durch Abtrennung bzw. Auflösung der einzelnen Abteilungen gehen zu Lasten der jeweiligen Abteilung. Die Entscheidung einer Abtrennung bzw. Auflösung einer Abteilung ist jedoch dem Gesamtvorstand mitzuteilen, dieser muss die Entscheidung der Abteilungsversammlung bestätigen.

 § 22 – Unwirksame Bestimmungen

(1)    Sollte eine dieser Satzungsbestimmungen unwirksam sein oder der Rechtswirksamkeit ermangeln, so wird hierdurch die gesamt Satzung des Vereins nicht berührt. Die unwirksame Vorschrift bzw. unwirksame gewordene Vorschrift wird durch eine solche des Gesetzes ersetzt, die dem Vereinszweck am nächsten kommt.

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